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Fake-Bankmail: „Konto gesperrt“ und „TAN-Verfahren erneuern“
Eine Mail wirkt, als käme sie von Ihrer Bank, und verlangt dringend eine Aktualisierung. Es ist eine falsche Nachricht im Namen der Bank, die Ihre Zugangsdaten stehlen will.
Eine konkrete Nachricht erhalten?
Fügen Sie den Text in den Betrugs-Check ein und bekommen Sie in Sekunden eine Einschätzung, ohne Anmeldung.
So funktioniert die Masche
- Sie erhalten eine Mail mit Bank-Logo: „Konto gesperrt“, „Sicherheitsupdate nötig“ oder „TAN-Verfahren erneuern“.
- Sie sollen schnell handeln, sonst drohe eine Sperre oder ein Verlust des Zugangs.
- Ein Button oder Link führt auf eine Seite, die dem echten Online-Banking zum Verwechseln ähnlich sieht.
- Dort geben Sie Zugangsdaten ein und werden nach TAN oder einem Freigabe-Code gefragt.
- Die Täter nutzen alles sofort auf der echten Bankseite, melden sich bei Ihrem Konto an und lösen Überweisungen aus.
Woran Sie sie erkennen
- Die Anrede ist allgemein, zum Beispiel „Sehr geehrter Kunde“.
- Die Absenderadresse passt nicht genau zum Namen Ihrer Bank.
- Es wird mit Sperre, Frist oder Verlust gedroht.
- Sie sollen Zugangsdaten, TAN oder Freigabe-Codes über einen Link eingeben.
- Die Mail enthält Sprachfehler oder wirkt unprofessionell gestaltet.
- Sie sollen eine Anlage öffnen oder eine App aus einer Mail installieren.
Was Sie jetzt tun sollten
- Klicken Sie nicht auf Links oder Buttons und öffnen Sie keine Anhänge.
- Öffnen Sie Ihr Online-Banking oder die offizielle App selbst, ohne den Weg über die Mail.
- Geben Sie niemals Passwörter, TAN oder Freigabe-Codes weiter, weder per Mail noch am Telefon.
- Im Zweifel rufen Sie Ihre Bank über die Nummer auf Ihrer Karte oder Ihren Unterlagen an.
- Löschen Sie die Mail und melden Sie sie als Phishing in Ihrem Mailprogramm.
Schon geklickt oder bezahlt?
- Nur geklickt: Schließen Sie die Seite, geben Sie nichts ein und prüfen Sie Ihr Gerät mit einem Virenscanner.
- Zugangsdaten eingegeben: Ändern Sie sofort das Passwort und rufen Sie Ihre Bank an, damit der Zugang gesperrt werden kann.
- TAN oder Freigabe erteilt: Rufen Sie unverzüglich Ihre Bank an und lassen Sie Karte und Zugang sperren.
- Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei und heben Sie die Mail als Beweis auf.
Häufige Fragen
Fragt meine Bank per Mail nach Passwort oder TAN?
Nein. Seriöse Banken verlangen Zugangsdaten, TAN oder Freigabe-Codes nicht per Mail, SMS oder Link.
Die Mail nennt meine Bank richtig. Ist sie dann echt?
Nicht unbedingt. Kriminelle verschicken Mails an viele Menschen und nutzen Namen und Logos bekannter Banken. Prüfen Sie immer über die offizielle App.
Was ist, wenn ich dort gar kein Konto habe?
Dann ist die Mail mit Sicherheit falsch. Löschen Sie sie und klicken Sie nichts an.
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Allgemeine Hinweise, keine Rechtsberatung. Im Schadensfall Bank und Polizei einbeziehen.