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Betrugs-Radar
Aktuelle Phishing-Mails, Fake-SMS und Betrugsanrufe in einfachen Worten: woran man sie erkennt und was jetzt zu tun ist. Täglich aktualisiert.
Nachricht bekommen und unsicher?
Kopiere den Text in den Betrugs-Check: du bekommst in Sekunden eine Einschätzung, ohne Anmeldung und ohne dass etwas gespeichert wird.
Fake-Mail „Datenaktualisierung 2027“: angebliche Registerprüfung für Firmen
Eine angebliche Registerprüfung soll Unternehmen auf eine verdächtige Website locken. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) warnt vor dieser aktuellen Mail. Wer geschäftlich Post von „Registern“ bekommt, sollte sie nie über Links in der Mail bearbeiten.
Was tun: Link nicht öffnen. Die echte Behörden-Webseite selbst eintippen oder im Zweifel bei der Kammer nachfragen.
Großes Netzwerk gefälschter Flugbuchungs-Portale aufgedeckt
Die Portale locken mit niedrigsten Preisen und einfacher Buchung. Sie werben auf Facebook und Instagram und tarnen sich mit den Namen echter Reiseunternehmen und Fluglinien. Die Watchlist Internet hat ein umfassendes Netzwerk solcher Seiten untersucht.
Was tun: Flüge nur direkt bei der Airline oder bei bekannten Portalen buchen. Bei Billigangeboten aus Werbung: Anbieter und Impressum prüfen.
Vermeintliche ÖGK-Phishing-Warnung ist selbst eine Phishing-Falle
Die Österreichische Gesundheitskasse wird oft als Deckmantel für Betrug missbraucht, und Warnungen davor erscheinen wöchentlich. Genau das nutzen Kriminelle jetzt: Sie verschicken selbst eine „Warnung“, die in Wahrheit zur Phishing-Falle führt.
Was tun: Auch Warnmails sind verdächtig, wenn sie einen Link zum „Prüfen“ enthalten. Informationen nur auf der echten Webseite der Kasse nachlesen.
Das Wohnungsinserat als Einfallstor für Schadsoftware
Der Wohnungsmarkt ist angespannt, und wer eine leistbare Wohnung findet, will schnell sein: Kontakt, Besichtigung, Unterschrift. Genau in dieser Eile setzen Betrüger an und nutzen Wohnungsinserate, um Schadsoftware zu verbreiten.
Was tun: Keine Dateien oder Programme von unbekannten Vermietern öffnen, auch nicht „Mietvertrag“ oder „Grundriss“ als Anhang.
Mediamarkt als Köder: Fake-Shops und „verbilligte Storno-Geräte“
Kriminelle nutzen den Namen des Elektronikhändlers Mediamarkt gleich für mehrere Maschen. Sie bauen nicht nur Fake-Shops, sondern verschicken auch Angebote für angeblich verbilligte Geräte aus stornierten Bestellungen.
Was tun: Nur im bekannten Shop über die eigene Eingabe der Adresse bestellen. Bei Vorkasse an Privatpersonen oder Sofortzahlung: Finger weg.
„Amazon-Prime-Testphase endet in 72 Stunden“: Phishing-Falle
Der Absendername wirkt vertrauenswürdig, die Grafik offiziell, der Ton freundlich. Angeblich endet die Prime-Testphase in 72 Stunden und wird danach zum Zwei-Jahres-Abo. Um das zu verhindern, soll man einen Link öffnen: das ist die Falle.
Was tun: Abos nur in der Amazon-App oder auf der Webseite selbst prüfen, nie über einen Link aus einer Mail.
Echte Nummer, falscher Anrufer: so funktioniert Spoofing
Ein Anruf der Bankmitarbeiterin, eine Mail der Versicherung oder eine SMS vom Ministerium: vertraute Absenderangaben vermitteln Sicherheit. Doch was auf dem Display steht, muss nicht stimmen. Möglich macht das eine Technik namens Spoofing.
Was tun: Bei Anrufen von „der Bank“ auflegen und selbst die Nummer von der Karte oder der Webseite zurückrufen. Nie TAN oder Codes nennen.
Woher wissen Kriminelle so viel über mich? Social Engineering erklärt
„Hier ist Ihre Bank, wir haben eine verdächtige Überweisung festgestellt“: Die Person kennt Ihren Namen und sogar die Verfügernummer, das wirkt zunächst überzeugend. Warum Kriminelle so viel wissen können und wie das Social Engineering funktioniert, erklärt die Watchlist Internet.
Was tun: Dass jemand Namen und Kontonummer kennt, beweist nichts. Im Zweifel auflegen und die Bank selbst anrufen.
In 5 Sekunden prüfen: die 5 Warnzeichen
- Zeitdruck oder Drohung: „Konto gesperrt“, „letzte Mahnung“, „Zustellung gescheitert“.
- Du sollst einen Link antippen, eine App installieren oder Daten eingeben.
- Der Absender passt nicht: andere Domain, komische Nummer, Rechtschreibfehler.
- Es geht um Geld, Zugangsdaten, TAN oder Codes. Banken fragen sie nie per Mail, SMS oder Anruf ab.
- Es klingt zu gut, um wahr zu sein: Gewinn, Rückerstattung, sicherer Gewinn mit Krypto.
Im Zweifel: nichts antippen, nicht zurückrufen unter der Nummer aus der Nachricht, sondern die offizielle App oder Webseite selbst öffnen. Schon geklickt oder Daten eingegeben? Passwort sofort ändern, Bank anrufen, Karte sperren lassen und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Die Meldungen werden automatisch aus öffentlichen Warnseiten ausgewählt: Kurzauszug mit Link zur Quelle, Übersetzungen und Tipps teils mit KI. Fehler bitte melden, Einträge werden bei Bedarf zurückgezogen. Keine Rechtsberatung.