Jeder DNS-Eintrag trägt eine TTL. Ein Resolver, der den Eintrag abgefragt hat, beantwortet weitere Anfragen aus dem Cache, bis die TTL abgelaufen ist. Erst dann fragt er den autoritativen Server erneut.
Hohe Werte (3600 bis 86400) entlasten die Nameserver, verzögern aber Änderungen. Vor einer Migration senken Sie die TTL deshalb rechtzeitig, etwa auf 300 Sekunden, und zwar mindestens eine alte TTL-Dauer vor dem Umzug. Danach können Sie sie wieder anheben.
Häufiger Irrtum: Die TTL wird erst am Umzugstag gesenkt. Resolver, die den Eintrag mit der alten TTL von 24 Stunden gecacht haben, liefern dann noch einen Tag lang die alte IP.
Beispiel
dig example.com A +noall +answer