Ihr Rechner fragt nicht selbst die Root-Server, sondern einen Resolver: den des Routers, des Providers, einen öffentlichen wie 1.1.1.1 oder einen eigenen wie Unbound. Der Resolver arbeitet sich von der Root-Zone über die TLD bis zum zuständigen Nameserver vor und cacht jede Antwort für die Dauer der TTL.
Weil jeder Resolver seinen eigenen Cache hat, sehen verschiedene Nutzer nach einer Änderung zeitweise unterschiedliche Ergebnisse. Für die Fehlersuche fragen Sie daher gezielt den autoritativen Server und vergleichen mit öffentlichen Resolvern.
Auf Linux-Servern mit systemd-resolved steht in /etc/resolv.conf oft nur 127.0.0.53. Der tatsächlich genutzte Upstream-Resolver steht in resolvectl status.
Beispiel
dig @1.1.1.1 example.com A