PTR-Einträge liegen in speziellen Zonen wie in-addr.arpa (IPv4) und ip6.arpa (IPv6). Diese Zonen gehören dem Inhaber des IP-Netzes, also meist dem Hoster oder Provider, nicht dem Domaininhaber. Gesetzt wird der PTR daher im Kundenportal des Hosters oder per Ticket.
Für Mailserver ist der PTR Pflicht: Viele Empfänger lehnen Verbindungen von IPs ohne PTR ab oder werten sie als Spam. Sauber ist ein Forward-Confirmed reverse DNS (FCrDNS): Der PTR zeigt auf mail.example.com, und dieser Name zeigt per A-Eintrag wieder auf dieselbe IP.
Häufiges Problem: Der PTR steht noch auf dem generischen Namen des Hosters (z. B. static-203-0-113-10.provider.net). Auch ein HELO-Name, der nicht zum PTR passt, kostet Zustellbarkeit.
Beispiel
dig +short -x 203.0.113.10