Ein sendender Mailserver fragt den MX-Eintrag der Empfängerdomain ab und stellt die Mail an den dort genannten Host zu. Jeder MX hat eine Priorität: Der niedrigste Wert wird zuerst versucht, höhere Werte dienen als Fallback.
Der MX muss auf einen Hostnamen mit A- oder AAAA-Eintrag zeigen, nicht auf eine IP-Adresse und nicht auf einen CNAME. Ein Backup-MX, der Mails annimmt, aber keine Empfängerliste kennt, wird schnell zur Spam-Schleuder.
Typischer Fehler beim Wechsel zu einem neuen Anbieter: Der alte MX bleibt mit gleicher Priorität stehen, und ein Teil der Mails landet beim alten Postfach.
Beispiel
dig +short MX example.com