Ein CNAME verweist nicht auf eine IP, sondern auf einen anderen Hostnamen. Der Resolver folgt dem Verweis und liefert die A- oder AAAA-Einträge des Ziels. Praktisch, wenn ein externer Dienst (CDN, SaaS) die IP-Adressen verwaltet.
Wichtigste Regel: Neben einem CNAME darf unter demselben Namen kein anderer Eintrag stehen. Deshalb ist ein CNAME am Zonen-Apex (example.com) nicht erlaubt, denn dort liegen SOA, NS und meist MX. Manche Anbieter lösen das mit ALIAS- oder ANAME-Einträgen.
Auch MX- und NS-Einträge dürfen nicht auf einen CNAME zeigen. Lange CNAME-Ketten kosten zusätzlich Auflösungszeit.
Beispiel
www.example.com. 3600 IN CNAME example.cdn-provider.net.