So sieht die Meldung aus
550-5.7.26 Unauthenticated email from beispiel.de is not accepted due to domain's DMARC policy.Häufige Ursachen
- Die versendende IP (Newsletter-Tool, CRM, Webshop) fehlt im SPF-Record.
- SPF überschreitet das Limit von 10 DNS-Lookups und liefert
permerror. - DKIM signiert nicht, oder der Selector im DNS passt nicht zum Schlüssel.
- Kein Alignment: SPF/DKIM bestehen für eine andere Domain als die im
From:. - Weiterleitung über fremde Server bricht SPF, und DKIM fehlt als Absicherung.
Prüfen
- SPF-Record der Absenderdomain abfragen
dig +short TXT beispiel.de | grep spf1 - DMARC-Policy abfragen
dig +short TXT _dmarc.beispiel.de - DKIM-Schlüssel für den Selector prüfen
dig +short TXT default._domainkey.beispiel.de - DKIM-Schlüssel gegen DNS testen (OpenDKIM)
opendkim-testkey -d beispiel.de -s default -vvv - Im Header einer zugestellten Testmail die Zeile
Authentication-Resultsauf spf=, dkim= und dmarc= prüfen
Lösung
- Alle Versandquellen per
ip4:/include:in den SPF-Record aufnehmen und mit~alloder-allabschließen. - SPF unter 10 Lookups halten: unnötige includes entfernen oder durch IP-Bereiche ersetzen.
- DKIM-Signierung am Mailserver bzw. im Versanddienst aktivieren und den öffentlichen Schlüssel unter
selector._domainkeyveröffentlichen. - Bei externen Diensten eine eigene Return-Path- bzw. DKIM-Domain einrichten, damit das Alignment passt.
- DMARC zunächst mit
p=noneundrua=-Reports betreiben, auswerten und dann verschärfen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen 5.7.26 und 5.7.23?
5.7.26 bedeutet: DMARC ist fehlgeschlagen bzw. die Mail ist gar nicht authentifiziert. 5.7.23 bedeutet: Der SPF-Check selbst ist hart fehlgeschlagen, typischerweise bei -all.
Reicht SPF allein für Gmail?
Für Massenversender nicht – Google verlangt SPF und DKIM plus DMARC. Auch bei kleinem Volumen ist DKIM die robustere Basis, weil es Weiterleitungen übersteht.