Snapshots (LVM, ZFS, Btrfs, VMware, Proxmox, Cloud-Volumes) entstehen in Sekunden, weil sie nur Änderungen ab dem Zeitpunkt festhalten. Sie eignen sich hervorragend als Rückfallpunkt vor einem Update.
Sie teilen aber das Schicksal des Systems: Fällt das Storage aus, wird das Konto gelöscht oder verschlüsselt Ransomware den Hypervisor, sind Snapshots mit weg. Ein Backup liegt dagegen auf getrenntem Speicher, idealerweise nach der 3-2-1-Regel mit einer Kopie außer Haus und einer unveränderlichen Kopie.
Zwei Praxisfehler: Snapshots bleiben wochenlang stehen und bremsen die VM oder füllen den Speicher. Und ein Snapshot einer laufenden Datenbank ist nur absturzkonsistent; für saubere Backups gehört ein Datenbank-Dump oder ein Freeze dazu.
Beispiel
lvcreate -s -n data_pre_update -L 10G /dev/vg0/data