Object Storage kennt keine echten Verzeichnisse und kein Ändern einzelner Bytes. Jedes Objekt wird über einen Schlüssel komplett geschrieben und gelesen. Dafür skaliert es nahezu unbegrenzt und ist pro Gigabyte günstig. S3-kompatibel sind unter anderem MinIO, Ceph RGW, Hetzner, IONOS, Wasabi und Backblaze B2.
Nextcloud kann S3 als Primärspeicher nutzen. Dann liegen die Dateien als nummerierte Objekte ohne lesbare Namen im Bucket; die Zuordnung steht nur in der Datenbank. Ohne Datenbank-Backup sind die Objekte praktisch wertlos.
Typische Fehler: falscher Endpunkt oder falsche Region, fehlendes use_path_style bei selbst gehosteten Systemen, und Bucket-Richtlinien, die versehentlich öffentlichen Lesezugriff erlauben. Versionierung und Object Lock schützen Backups vor Löschung und Ransomware.
Beispiel
aws s3 ls s3://backup-bucket --endpoint-url https://s3.example.com