Über Port 4190 (ManageSieve, RFC 5804) laden Clients Sieve-Skripte auf den Mailserver: Filterregeln, Weiterleitungen und Abwesenheitsnotizen, die serverseitig greifen – auch wenn kein Client läuft. In Dovecot stellt Pigeonhole den Dienst bereit; Roundcube (Plugin managesieve), Nextcloud Mail und Thunderbird-Erweiterungen nutzen ihn.
Läuft das Webmail auf demselben Server, reicht 127.0.0.1. Öffentlich nur, wenn externe Clients Filter bearbeiten sollen, dann mit STARTTLS-Pflicht. Ältere Anleitungen nennen Port 2000 – der ist veraltet.
Typisch: Abwesenheitsnotiz im Webmail lässt sich nicht speichern, weil Port 4190 blockiert ist oder TLS-Zertifikat und Hostname nicht passen.
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nc -v mail.beispiel.de 4190