Über Port 123/UDP synchronisieren Server ihre Uhrzeit per NTP, unter Linux meist mit chronyd oder systemd-timesyncd. Abweichungen von wenigen Minuten brechen TLS-Prüfungen, Kerberos/Active Directory und TOTP-2FA.
Ein normaler Server braucht nur ausgehend UDP 123. Eingehend nur öffnen, wenn er bewusst Zeitserver für andere ist – alte ntpd-Versionen mit monlist wurden massiv für Amplification-Angriffe missbraucht.
Typisch: VMs nach Snapshot-Restore mit falscher Zeit, oder eine Firewall, die ausgehend UDP 123 blockiert, sodass chronyc sources nur ? zeigt.
Prüfen
chronyc sources -v