Gelesen wird das Journal mit journalctl. Nützlich sind vor allem -u für einen Dienst, --since für einen Zeitraum, -p err für Fehler und -f zum Mitlesen. -b -1 zeigt das Log des vorherigen Bootvorgangs, etwa nach einem Absturz.
Auf manchen Systemen speichert journald nur im RAM (/run/log/journal), und nach einem Neustart sind die Logs weg. Abhilfe schafft das Verzeichnis /var/log/journal oder Storage=persistent in journald.conf.
Der Platzverbrauch wird über SystemMaxUse begrenzt. Ist /var voll, hilft kurzfristig journalctl --vacuum-size=500M.
Beispiel
journalctl -u php8.3-fpm --since "1 hour ago" -p warning