So sieht die Meldung aus
2026/10/23 08:47:55 [error] 1234#1234: *7890 upstream sent too big header while reading response header from upstream, client: 198.51.100.7, server: cloud.beispiel.de, request: "GET /apps/user_saml/saml/acs HTTP/2.0"Häufige Ursachen
- Große oder viele
Set-Cookie-Header, typisch nach SSO-Logins (SAML, OIDC) mit langen Tokens. - Lange
Content-Security-Policy- oderLink-Header. - Standardpuffer von 4 KB bzw. 8 KB (
fastcgi_buffer_size,proxy_buffer_size) sind zu klein. - Debug-Ausgaben der Anwendung landen in Headern.
Prüfen
- Fehler im nginx-Log finden
grep 'too big header' /var/log/nginx/error.log | tail -n 5 - Größe der Antwort-Header messen
curl -s -o /dev/null -w '%{size_header}\n' https://cloud.beispiel.de/ - Header vollständig ansehen
curl -sI https://cloud.beispiel.de/login - Aktuelle Buffer-Einstellungen anzeigen
nginx -T 2>/dev/null | grep -E 'fastcgi_buffer|proxy_buffer'
Lösung
- Für PHP-FPM:
fastcgi_buffer_size 32k;undfastcgi_buffers 16 16k;im passendenlocation-Block. - Für Reverse Proxy:
proxy_buffer_size 16k;,proxy_buffers 8 16k;,proxy_busy_buffers_size 32k;. - Mit
nginx -t && systemctl reload nginxübernehmen. - Auf Anwendungsseite unnötige oder doppelte Cookies reduzieren.
Häufige Fragen
Warum tritt der Fehler nur nach dem SSO-Login auf?
Beim Rücksprung vom Identity Provider setzt die Anwendung mehrere Session- und SAML-Cookies auf einmal. Genau diese Antwort sprengt den Puffer.
Kann ich die Puffer beliebig groß machen?
Die Werte gelten pro Verbindung. 32–64 KB sind unkritisch; deutlich mehr deutet auf ein Problem in der Anwendung hin.