So sieht die Meldung aus
Too many requests
There were too many requests from your network. Retry later or contact your administrator if this is an error.Häufige Ursachen
- Mehrere falsche Passwörter von derselben Adresse, z. B. ein Sync-Client oder ein Handy mit altem Passwort.
- Ein Reverse Proxy oder Cloudflare verbirgt die echten Adressen, sodass alle Nutzer dieselbe IP teilen (siehe
trusted_proxies). - Viele Nutzer sitzen hinter einer Büro-Adresse (NAT).
- Ein Skript oder eine App fragt mit falschen Zugangsdaten ab.
- Es läuft tatsächlich ein Angriff auf die Anmeldung.
Prüfen
- Was steht im Log zu der Adresse?
grep -i bruteforce /var/www/nextcloud/data/nextcloud.log | tail -n 10 - Sieht Nextcloud die echte Client-Adresse? Die vertrauten Proxys prüfen
- Was zeigt das Webserver-Log zu fehlgeschlagenen Anmeldungen?
grep 'POST /login' /var/log/nginx/access.log | tail -n 20
Lösung
- Die Adresse zurücksetzen:
sudo -u www-data php occ security:bruteforce:reset 203.0.113.5. - Das Proxy-Setup korrigieren, damit Nextcloud echte Adressen sieht, siehe Reverse-Proxy-Header.
- Ein vertrautes Netz wie das Büro eintragen:
sudo -u www-data php occ config:app:set bruteForce whitelist_0 --value=192.0.2.0/24. - Den Client mit dem alten Passwort (Sync-Client, Handy, Skript) finden und aktualisieren, am besten mit einem App-Passwort.
- Den Schutz eingeschaltet lassen. Nicht abschalten, nur um die Meldung loszuwerden.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Sperre?
Die Verzögerung wächst mit der Zahl der Fehlversuche und klingt nach einer Weile ohne neue ab. Das Zurücksetzen der Adresse hebt sie sofort auf.
Warum trifft es alle auf einmal?
Wenn Nextcloud die Adresse des Proxys sieht, zählen alle Nutzer als ein Besucher und teilen sich die Verzögerung.