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CVE-2022-0995: Linux Kernel

Laut CISA wird diese Sicherheitslücke bereits in Angriffen ausgenutzt (aufgenommen am 26. August 2026).

Eckdaten

CVECVE-2022-0995
HerstellerLinux — Kernel
SchwachstelleLinux Kernel Out-of-Bounds Write Vulnerability
Aufgenommen26. August 2026
Frist (US-Behörden)29. August 2026
Erpressungs-Kampagnennicht bekannt

Beschreibung (CISA, englisch)

Linux Kernel contains an out-of-bounds memory write vulnerability which could allow a local user to gain privileged access or cause a denial of service on the system.

Vorgeschriebene Maßnahme (CISA, englisch)

Apply mitigations in accordance with vendor instructions, ensuring compliance with CISA’s BOD 26-04 Prioritizing Security Updates Based on Risk (see URL in Notes) guidance and CISA’s “Forensics Triage Requirements” (see URL in Notes). Follow applicable BOD 26-04 guidance for cloud services or discontinue use of the product if mitigations are unavailable. Stakeholders are responsible for evaluating each asset's internet exposure and ensuring adherence to BOD 26-04 patching guidelines.

Was Admins jetzt tun sollten

  1. Betroffen? Prüfen Sie, ob Linux Kernel bei Ihnen im Einsatz ist und welche Version läuft (Paketmanager, Admin-Oberfläche, --version).
  2. Patch oder Workaround des Herstellers einspielen, sobald verfügbar. Ist das nicht sofort möglich: Zugriff von außen einschränken (Firewall, VPN, Reverse Proxy).
  3. Logs rückwirkend ab 26. August 2026 prüfen: ungewöhnliche Anmeldungen, neue Dateien, unerwartete Prozesse, ausgehende Verbindungen.
  4. Bei Verdacht auf Kompromittierung: System isolieren, Zugangsdaten ändern, Backup vor dem Vorfall prüfen.

Die Frist gilt für US-Bundesbehörden. Als Orientierung für alle taugt sie trotzdem: Wird eine Lücke aktiv angegriffen, ist Warten keine Option.

Quellen

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